Eingewöhnung in die Kita Teil 2

18.11.2015

Tschüss Mama. Hallo Welt!
So könnte man es ausdrücken.

Wie schwer es sein würde sein Kind in „Fremde Hände“ zu geben, merkte ich dann am nächsten Tag schon. Zunächst wollte er nicht das ich gehe und spielte zwar mit allen, hielt aber immer blick kontakt zu mir.
Dann kam doch der moment in dem seine Erzieherin ihn fragte ob sie mich jetzt zur Tür bringen sollen und er sagte ja.

Gesagt getan. Wir verabschiedeten uns voneinander und dann stand ich da nun. Ich sollte nicht lange weg bleiben. Nur eine stunde doch irgendwie kam mir das total komisch vor. Mir ging durch den Kopf das ich mich doch eigentlich schlecht fühlen musste was ich aber nicht tat. Ein klitzekleines bisschen Eifersucht kann ich nicht leugnen was aber total bescheuert ist, dass weiss ich selbst^^.
Also vertrat ich mir die Beine, kaufte mir beim dm Nervennahrung und etwas zu Trinken und setzte mich irgendwo auf eine erhöhung an eine befahrene Strasse und schrieb an diesem Artikel.
Hatte mir vorsorglich also was zu tun mit genommen.

Nun saß ich dam schrieb vor mich hin, aß meine Schoki und sah jede Minute aufs Handy. Es könnte ja doch was sein. Wie ging es ihm wohl gerade? Ist es wirklich so unkompliziert.
Ich sah mich um und betrachtete die Menschen, schärzte noch mit einem vorbei fahrenden Fahrlehrer. Er ist da sehr gut aufgehoben. Er mag die Kinder und die Erzieher und freut sich immer hin zu gehen.
Natürlich war nichts und ich konnte ihn dann nach ablauf der Zeit abholen und er war traurig das er nicht zum mittag bleiben konnte.

Am nächsten Tag war es wirklich so als wenn er schon ewig hin gehen würde.
Ich durfte ihn rein bringen und ihm beim umziehen helfen, noch ein paar Termine machen mit seiner Erzieherin und schon er hatte seinen Spass dabei mich raus zu schubsen.
Beim schliessen der Tür macht mein Herz immer einen kleinen hüpfer ala „Ich lass mein Baby alleine“ und kurz danach kommt dann das wohlfühl gefühl.
Ich fühle mich mit der Kita wohl und mit den Erziehern und deshalb kann ich mich auch so damit wohl fühlen ihn da zu lassen weil ich weiss das er seinen Spass hat und sehr gut aufgehoben ist.

Abholen war auch sehr gut. Ich fand ihn in der Kuschelecke, wo er mit einem anderen Jungen zusammen Tiptoi Bücher ansah.
Seine Erzieherin erzählte mir am morgen schon das einige Kinder bereits zuhause von ihm erzählen und sich auf ihn freuen.

Abends sagte er vor dem schlafen gehen noch er freut sich darauf mich am nächsten Tag wieder raus zu schupsen.

So ging die Eingewöhnung also nun rum. Ich freue mich das es so unkompliziert war und das er schnell anschluss gefunden hat.

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